Comic-Lesung auf 60,3qm: Anna Haifisch & James Turek

anna-haifisch_james-turek


Samstag, 08. Oktober 2016
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 3 bis 5 Euro

Anna Haifisch und James Turek lesen aus ihren Comics begleitet von Musik und Sounds.

Anna Haifisch ist zu Recht die angesagte Comicautorin der Stunde. Vollkommen eigener Stil, die genauen Beobachtung immer mit einem absurden Twist vernäht, gelb/pink / orange als Farben. Mit ihrem Comic „The Artist“ wurde sie im Vice Magazin bekannt, ihr erster Band „von Spatz“ spielt in einer Nervenanstalt für Künstler. Das Schicksal unbekannter und bekannter Künstler (wie Walt Disney in einer Existenzkrise) ist ihr Thema.

James Turek, Amerikaner aus Leipzig, legt bei Avant seinen ersten Comic vor, „Motel Shangri-La“ steht ästhetisch in der Tradition des Funny-Animal-Comics und ist doch erzählerisch ganz gegenwärtig.“ (Andreas Platthaus). Ein auf links gedrehter Western, eine Autopanne in der Wüste, die Hitze flirrt und die Frage ist: wie kommen wir hier weg.

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 3 bis 5 Euro

Das schreibt Die Zeit über Anna Haifisch: http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-03/anna-haifisch-von-spatz
http://www.hai-life.com
http://www.avant-verlag.de/artist/james_turek

Lesung auf 60,3qm: Stefanie Sargnagel – „Fitness“

header_sargnagel


Sonntag, 29. November 2015
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 Euro

„Sargnagels Sprache ist von ziemlich unverwechselbarer Eigenheit. Ihr Stil erzeugt den Sound verstörter Dauerbelustigung, als würde ein zugedröhntes, sprachgewaltiges Kind durch eine Horrorfilmkulisse laufen.“ Progress

Stefanie Sargnagel schreibt (Süddeutsche Zeitung, VICE). Stefanie Sargnagel reist, macht sich Gedanken, trinkt Bier, raucht Tschick, reflektiert über ihre Eltern, verkauft selbstgemachte Zines, die sie extrem deprimierend nennt, obwohl sie viele Menschen erheitern, und sie besucht abgründige Orte am Bodensatz der Wiener Pop- und Proletenkultur, weil das nun einmal ist, was Stefanie Sargnagel tut. „Binge Living“, das erste Buch aus Stefanie Sargnagels Feder sorgte bei seinem Erscheinen Ende 2013 für Furore. Ihre Aneinanderreihung skurriler Anekdoten aus dem Alltag einer „Callcenter-Sklavin“, die die Absurdität unserer modernen Lebenswelt unterstreichen, wurden mit Sargnagels Versagensexhibitionismus zum Überraschungsbestseller des österreichischen Buch-Weihnachtsgeschäfts 2013. Von Feuilleton und Hipster-Blogs gleichermaßen euphorisch gelobt war die erste Auflage des beim jungen Wiener Indie-Verlag rde erschienenen Debüts innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Jetzt, zwei Jahre später folgt nun „Fitness“, Stefanie Sargnagels zweiter Roman, und setzt nahtlos fort was „Binge Living“ begonnen hat.

Geboren 1986 im Wiener Armenviertel, studiert Stefanie Sargnagel Malerei bei Daniel Richter an der Akademie der bildenden Künste, arbeitet im Call Center, geht gerne ins Wirtshaus und wünscht sich, dass ihr Buch „so voll den Kultstatus erreichen“ würde, damit sie „den ganzen Tag Dosenbier rauchen und Kette trinken, sich in abgefucktester Gegen ihrer Stadt setzten und stumm die Unterschicht beobachten und dann wen ganz Grindigen aufreißen und fürcherlichen Sex haben oder alternativ zwei McDonalds-Menüs verspeisen“ kann.

www.stefaniesargnagel.tumblr.com